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§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen und Vertragspartner
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen der Kampal Business Akademy (nachfolgend "Anbieter"), mit Sitz in der Hafenstraße 12, 60327 Frankfurt am Main, Deutschland, und ihren Kunden (nachfolgend "Kunde") für alle Verträge, die über die Webseite kampalqjhx.pro und verbundene Vertriebskanäle geschlossen werden. Der Anbieter ist per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
1.2. Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich und in schriftlicher Form zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, beispielsweise auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden die Leistung an ihn vorbehaltlos ausführt.
1.3. Die Angebote des Anbieters richten sich primär an Unternehmer im Sinne des § 14 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Sollten in Ausnahmefällen Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können) die Dienste nutzen, gelten für sie besondere, gesetzlich vorgeschriebene Regelungen (insbesondere das Widerrufsrecht nach § 4), auf die an entsprechender Stelle hingewiesen wird.
1.4. Im Rahmen dieser AGB werden bestimmte Begriffe wie folgt definiert: "Digitale Inhalte" sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden (z.B. Webinar-Aufzeichnungen, E-Books, Videokurse). "Dienstleistungen" umfassen insbesondere die Durchführung von Live-Webinaren, Coaching-Sitzungen und Beratungsleistungen, die nicht primär auf die Bereitstellung digitaler Inhalte abzielen.
§ 2 Vertragsgegenstand
2.1. Gegenstand der Verträge ist die Erbringung von Dienstleistungen und die Bereitstellung von digitalen Inhalten im Bereich der Unternehmensberatung, insbesondere mit Fokus auf B2B-Vertrieb, Marketingautomatisierung und den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Die konkreten Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibung auf der Webseite des Anbieters.
2.2. Ein wesentlicher Bestandteil des Angebots ist die Durchführung von kostenlosen und kostenpflichtigen Online-Seminaren (Webinaren). Bei kostenlosen Webinaren erwirbt der Kunde das Recht zur einmaligen Teilnahme an der Live-Veranstaltung. Ein Anspruch auf eine Aufzeichnung oder die Bereitstellung der Präsentationsunterlagen besteht nur, wenn dies ausdrücklich zugesagt wurde.
2.3. Bei kostenpflichtigen Angeboten, wie weiterführenden Kursen, Coaching-Programmen oder dem Zugang zu digitalen Inhaltsbibliotheken, wird der genaue Leistungsumfang (Dauer, Inhalte, Format, Betreuungsumfang) in der jeweiligen Angebotsbeschreibung detailliert dargelegt. Diese Beschreibung ist integraler Bestandteil des Vertrages.
2.4. Der Anbieter schuldet die Erbringung der vereinbarten Dienstleistung nach bestem Wissen und Gewissen. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg (z.B. eine konkrete Umsatzsteigerung, Lead-Generierung oder Vertragsabschlussquote) wird ausdrücklich nicht geschuldet oder garantiert. Die vom Anbieter präsentierten Strategien und Methoden stellen Handlungsempfehlungen dar, deren Umsetzung und der daraus resultierende Erfolg allein in der Verantwortung des Kunden liegen.
§ 3 Vertragsschluss
3.1. Die Darstellung der Dienstleistungen und Produkte auf der Webseite des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden (invitatio ad offerendum).
3.2. Vertragsschluss für kostenlose Webinare: Durch das vollständige Ausfüllen des Anmeldeformulars auf der Webseite und das Anklicken des Bestätigungs-Buttons gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zur Teilnahme am Webinar ab. Der Anbieter nimmt dieses Angebot durch den Versand einer Bestätigungs-E-Mail an, welche die Zugangsdaten oder weitere Informationen zum Webinar enthält. Mit Zugang dieser E-Mail kommt der Vertrag zustande.
3.3. Vertragsschluss für kostenpflichtige Leistungen: Der Kunde kann ein verbindliches Angebot zum Kauf einer kostenpflichtigen Dienstleistung oder eines digitalen Produkts abgeben, indem er den Bestellprozess auf der Webseite durchläuft und mit Klick auf einen entsprechend beschrifteten Button (z.B. "Jetzt kostenpflichtig bestellen") abschließt. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter dieses Angebot durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch die Freischaltung des Zugangs zu den gebuchten Inhalten annimmt. Eine automatisch generierte Bestell-Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
3.4. Der Vertragstext wird vom Anbieter gespeichert und dem Kunden zusammen mit den AGB und der Widerrufsbelehrung (sofern anwendbar) per E-Mail zugesandt. Die Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch.
§ 4 Widerrufsrecht für Verbraucher
4.1. Sofern der Kunde ein Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist, steht ihm bei Abschluss eines Fernabsatzvertrages grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, über das der Anbieter nach Maßgabe des gesetzlichen Musters nachfolgend informiert.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Kampal Business Akademy, Hafenstraße 12, 60327 Frankfurt am Main, Deutschland, E-Mail: [email protected]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Besondere Hinweise zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts
Ihr Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen auch dann, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt Ihr Widerrufsrecht vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags Ihr Widerrufsrecht verlieren.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An:
Kampal Business Akademy
Hafenstraße 12
60327 Frankfurt am Main
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*)/erhalten am (*):
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
Datum:
_______________
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 5 Vergütung, Zahlungsbedingungen und Verzug
5.1. Für die Inanspruchnahme kostenpflichtiger Dienstleistungen und Produkte gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Webseite des Anbieters ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
5.2. Die Zahlung der Vergütung ist mit Vertragsschluss fällig, sofern keine abweichende Regelung (z.B. Ratenzahlung) explizit vereinbart wurde. Die Zahlung kann über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden (z.B. Kreditkarte, PayPal, SEPA-Lastschrift) erfolgen.
5.3. Bei Auswahl der SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde dem Anbieter ein SEPA-Lastschriftmandat. Über das Datum der Kontobelastung wird der Kunde mindestens einen Werktag im Voraus informiert (Pre-Notification). Der Kunde sichert zu, für die Deckung des Kontos zu sorgen. Kosten, die aufgrund von Nichteinlösung oder Rückbuchung der Lastschrift entstehen, gehen zu Lasten des Kunden, solange die Nichteinlösung oder die Rückbuchung nicht vom Anbieter verursacht wurde.
5.4. Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu fordern. Gegenüber Unternehmern beträgt der Verzugszinssatz 9 Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt unberührt.
5.5. Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter unbestritten oder anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 Leistungserbringung und Mitwirkungspflichten des Kunden
6.1. Die Leistungserbringung erfolgt, je nach Vertragsgegenstand, durch die Bereitstellung von Zugangsdaten zu Online-Plattformen, den Versand von Links zur Teilnahme an Live-Webinaren oder die Durchführung persönlicher Coaching-Sitzungen über digitale Kommunikationsmittel.
6.2. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für den Empfang und die Nutzung der digitalen Inhalte und Dienstleistungen zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Hierzu gehören insbesondere eine stabile Internetverbindung, ein aktueller Webbrowser sowie die erforderliche Hard- und Software (z.B. Lautsprecher/Kopfhörer). Der Anbieter haftet nicht für technische Probleme, die auf eine unzureichende Ausstattung oder Konfiguration auf Seiten des Kunden zurückzuführen sind.
6.3. Der Kunde ist verpflichtet, die ihm übermittelten Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen. Eine Weitergabe der Zugangsdaten ist untersagt. Der Kunde haftet für alle Aktivitäten, die über sein Benutzerkonto vorgenommen werden, soweit er diese zu vertreten hat.
6.4. Für den Erfolg von Coaching- und Beratungsleistungen ist eine aktive und konstruktive Mitwirkung des Kunden unerlässlich. Der Kunde verpflichtet sich, notwendige Informationen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen und vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen. Bei unentschuldigtem Fehlen oder kurzfristiger Absage (weniger als 24 Stunden vor dem Termin) behält sich der Anbieter vor, den Termin vollumfänglich in Rechnung zu stellen.
§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte
7.1. Sämtliche vom Anbieter erstellten und zur Verfügung gestellten Inhalte, insbesondere Videos, Präsentationen, Skripte, Arbeitsblätter, Texte und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Sie sind geistiges Eigentum des Anbieters.
7.2. Mit dem Erwerb eines Produkts oder einer Dienstleistung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den erworbenen Inhalten, ausschließlich für den eigenen, persönlichen bzw. eigenen betrieblichen Gebrauch.
7.3. Dem Kunden ist es ausdrücklich untersagt:
- Die Inhalte oder Teile davon zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen, zu verbreiten, zu verkaufen, zu vermieten oder in sonstiger Weise kommerziell zu verwerten.
- Die Inhalte an Dritte weiterzugeben, sei es entgeltlich oder unentgeltlich. Dies schließt auch die Weitergabe von Zugangsdaten an Kollegen, Freunde oder Familienmitglieder ein.
- Aufzeichnungen von Live-Webinaren oder Coaching-Sitzungen ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Anbieters anzufertigen.
- Urheberrechtsvermerke, Markenzeichen oder sonstige Kennzeichnungen aus den Materialien zu entfernen oder zu verändern.
7.4. Jeder Verstoß gegen diese Bestimmungen kann zivil- und strafrechtliche Folgen haben. Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei Zuwiderhandlungen den Zugang des Kunden zu den Inhalten unverzüglich zu sperren und Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
§ 8 Haftungsbeschränkung
8.1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen.
8.2. Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Dies gilt auch für Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz oder bei Übernahme einer Garantie.
8.3. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, haftet der Anbieter auch bei leichter Fahrlässigkeit. Die Haftung ist in diesem Fall jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt.
8.4. Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist – ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs – ausgeschlossen. Insbesondere ist die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder sonstige Vermögensschäden ausgeschlossen, sofern kein Fall der unbeschränkten Haftung gemäß Ziffer 8.1 oder 8.2 vorliegt.
8.5. Die bereitgestellten Informationen und Ratschläge werden sorgfältig recherchiert und aufbereitet. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte. Die Umsetzung der Ratschläge erfolgt auf eigenes Risiko des Kunden.
§ 9 Datenschutz
9.1. Der Anbieter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
9.2. Detaillierte Informationen über Art, Umfang und Zweck der Datenerhebung und -verwendung sowie über die Rechte des Kunden finden sich in der separaten Datenschutzerklärung des Anbieters, die auf der Webseite kampalqjhx.pro jederzeit abrufbar ist.
§ 10 Vertraulichkeit
10.1. Der Anbieter und der Kunde verpflichten sich gegenseitig, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der anderen Partei sowie sonstige als vertraulich gekennzeichnete Informationen geheim zu halten. Diese Verpflichtung gilt auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.
10.2. Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind oder ohne Verschulden der empfangenden Partei bekannt werden, oder wenn eine gesetzliche oder behördliche Verpflichtung zur Offenlegung besteht.
§ 11 Änderung der AGB
11.1. Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies aus triftigen Gründen, insbesondere aufgrund einer geänderten Rechtslage, technischer Weiterentwicklungen oder Änderungen der Marktgegebenheiten, erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.
11.2. Über Änderungen der AGB wird der Anbieter den Kunden rechtzeitig, mindestens vier Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten, in Textform (z.B. per E-Mail) informieren. Die Mitteilung wird die geänderten Bestimmungen sowie das Datum des Inkrafttretens enthalten.
11.3. Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die neuen AGB als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Mitteilung gesondert auf die Bedeutung seines Schweigens hinweisen. Im Falle eines Widerspruchs wird das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fortgesetzt. Der Anbieter behält sich in diesem Fall das Recht zur ordentlichen Kündigung vor.
§ 12 Schlussbestimmungen
12.1. Auf die Vertragsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden sowie auf diese AGB findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.
12.2. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters in Frankfurt am Main.
12.3. Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter http://ec.europa.eu/consumers/odr zu finden ist. Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
12.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.